Kulinarischer Tipp im Berchtesgadener Land



Der Ulrichshögl in Ainring ist einer der schönsten Aussichtspunkte im Berchtesgadener Land. Wer auf den Hügel wandert, radelt oder ihn auch bequem mit dem Auto erreicht, ist fasziniert von dem weiten Blick in die umliegende Bergwelt – sogar die „Skyline“ der Stadt Salzburg kann man erkennen. Seit 50 Jahren steht in dieser herrlichen Lage das Gasthaus Ulrichshögl.

Einheimische und Gäste lieben den Ainringer Hausberg als Ausflugsziel, für Feiern und Feste oder einfach für ein gemütliches Essen oder einen Kaffeenachmittag. Familie Berger, die im Ort den beliebten Rupertihof führt, bürgt für Qualität und Gastfreundschaft. Es schmeckt im Gasthaus Ulrichshögl – weil vieles hausgemacht wird.

Aus besten regionalen Produkten werden frische kulinarische Köstlichkeiten zubereitet. Das Fleisch kommt aus der eigenen Metzgerei, in der Hauskonditorei wird gebacken und leckeres Eis gerührt. Wer einen Grund zum Feiern hat, der kann aus einem breiten Tortensortiment wählen und seinem Fest einen „süßen“ Touch verleihen.

Auch vegetarische und vegane Gerichte werden gekonnt zubereitet. Im Panoramarestaurant, in gemütlichen Stuben und auf den Terrassen sind genussvolle Stunden garantiert. Bis zu 160 Personen finden im Gasthaus Ulrichshögl Platz.

Wenn es einmal länger dauert – oder für eine romantische Auszeit – stehen zehn gemütliche und neu renovierte Zimmer für eine Nacht am Ulrichshögl zur Verfügung. Ruhetag gibt es keinen. Schließlich locken das ganze Jahr über die Ruhe der Natur und bayerische Gemütlichkeit. Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Kommunionen, Firmungen und Familienfesten geben Familie Berger und ihr Team das gewisse Extra.

Ruperti Hotels, Rupertiweg 7, 83404 Ainring, Tel.: +49/(0)8654 48830, Email info@ruperti-hotels.de, www.ruperti-hotels.de

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Kulinarischer Tipp im Ruppertiwinkel


Im Rupertiwinkel ist die Welt noch in Ordnung. Die Kulturlandschaft grenzt an den benachbarten Chiemgau und liegt im Berchtesgadener Land. Auf einer Anhöhe über dem Städtchen Teisendorf in ruhiger, aussichtsreicher Lage verwöhnt das Design-Restaurant "MundArt" des Hotel Gut Edermann seine Gäste.

Schlemmen können Gäste wahlweise im Design-Restaurant "MundArt", in der gemütlichen "Bauernstub´n" oder auf der traumhaften Panoramaterrasse. Genuss pur erwartet Sie in der 100 Jahre alten "Bauernstube", welche , Stück für Stück restauriert und renoviert,  nun wieder in neuem Glanz erstrahlt. Dazu gibt es viel dunkles Holz, edle Tischwäsche, behagliches Licht und liebevoll erneuerte Einrichtungsdetails.



Ein rustikaler Kachelofen neben knallig modernen Accessoires, uralte Dielen vor einer feurig-roten Wand, ein Trachtenhut neben augenzwinkernder Fotografie: die Atmosphäre und das Design des Gourmetrestaurants "MundArt" ist geschmackvoll und stilsicher. Seine feine Speisekarte inspiriert dabei jede Woche aufs Neue.



Die Produkte, die in der Küche veredelt werden, haben keinen weiten Weg hinter sich. Küchenchef Ronny Völkel und sein Team setzen auf regionale und saisonale Zutaten ohne Geschmacksverstärker. Das Rind- und Schweinefleisch liefern die Bauern der Region, das Wild holt sich der Kreativkoch aus dem Rupertiwinkel, der Fisch kommt aus den umliegenden glasklaren Seen, die Kräuter aus dem hauseigenen Kräutergarten und die Wildkräuter von den Wiesen rund um das Gut. Partnerbetriebe sind die Privatbrauerei Wieninger und die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau.





"An Guadn" sagen die Menschen hier, wenn es sich um das gemeinsame Genießen einer Mahlzeit geht. Und "Guad" ist es im Gourmet-Restaurant "Mundart" oder in der "Bauernstub´n", sei es das frisch gezapfte Bier, ein unverzichtbares Traditionsgetränk in diesen Breitengraten, der Wein aus der bestens sortierten Vinothek, eine bayerische Brotzeit oder Köstliches aus der Gourmet-Küche.

Denn das Kochen ist im Gut Edermann noch echte Handwerkskunst. Öfters sorgt auch stimmungsvolle Volksmusik, dass das köstliche Essen noch besser schmeckt. Oder Sie suchen sich ein lauschiges Plätzchen auf der einladenden Sonnenterrasse mit spektakulären Blick auf die Berchtesgadener und Chiemgauer Bergwelt. Die Aussicht, die kühle Brise und die Ruhe sind ein großartiger Einstieg in ein kulinarisches Erlebnis bei einer wunderbaren lauen Sommernacht.

Die Genussküche wurde inzwischen auch vergoldet. Der Restaurant- und Gastronomieführer „Genuss & Erlebnis“ hat das Restaurant des bayrischen Landguts mit dem Prädikat „Hervorragende Qualität“ und „Gold“ ausgezeichnet. Zuletzt erhielt man für die „innovativste Gastronomie Bayerns“ den „Gastronomiepreis Bayern“.



Die Geschichte

Das Gut Edermann nahm 1880 seinen Ursprung in einem bäuerlichen Anwesen samt Gastwirtschaft, dem „Gasthaus zur schönen Aussicht“. 1920 kamen die ersten Gästezimmer hinzu, deren Vermietung den Grundstein zum weiteren Ausbau legten.

Von 1920 bis 1955 wurde am Gut zusätzlich einen Molkereibetrieb bewirtschaftet, ab 1950 wurde es als Moor- und Kneippkurheim und ab 1963 als Sanatorium geführt. Die Kur erlebte damals ihren Höhepunkt und das „Kurhaus Seidl“ genoss einen sehr renommierten Ruf. Das Haus machte sich sowohl bei Einheimischen als auch bei Gästen als erstklassiges Hotel mit hervorragender Gastronomie einen Namen.


Später wurde es in „Landhotel Seidl“ umbenannt. Wer sich heute genauer umseht, stellt fest, dass sich die Rundbogentüre zwischen Bar und Bauernstube in sehr massivem Mauerwerk befindet. Dies ist der original erhaltene Haupteingang in das frühere „Gasthaus zur schönen Aussicht“. Die 1920 angebaute Bauernstube ist nach Restaurierung unverändert erhalten geblieben. Schließlich folgte 2010 der Umbau zum heutigen Gut Edermann als Wellness-, Aktiv- und Genusshotel mit dem Ziel, möglichstCO2-neutral zu arbeiten.

Bereits gesetzten Maßnahmen sind 100 % Verzicht auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Erdöl, Kohle, Gas). Kein Verbrennen von Holz für die Erzeugung von Warmwasser oder Heizung. Eine 600 m2 Photovoltaikanlage erzeugt den Betriebs- und Verbrauchsstrom. Aufwendiges Wärmeschutzkonzept mit Vollisolierung, Wärmeschutzfenstern. Keine Speicherung von bereits erhitztem Wasser, Temperierung erfolgt bedarfsorientiert. Maximale Regionalität beim Einkauf von Produkten mit kurzen Wege und damit wenig Emissionen. Baumpflanzung und Renaturierungsflächen.

Zur Pflege heimischer Traditionen, aber auch als besondere Highlights für die Hotelgäste, gibt es im immer wieder Veranstaltungen. Das kann eine zünftige Tanz-Musi sein, die Ausstellung eines Künstlers, ein MundArt-Kurs oder ein Kochseminar mit dem Küchenchef.


Aktueller Hotelprospekt (zum Durchblättern)




Unser Fazit: Schon bei der Heimfahrt beschließen wir wiederzukommen. Wegen der Qualität der Zutaten und des Ausblicks und der abwechslungsreichen wie ungewöhnlichen Gerichten, die alle Versprechen einlösten.


Anfahrt 

Als Landpartie geht es gemütlich im Cabriolet über die B304: München - Ebersberg - Wasserburg am Inn - Altenmark a.d. Alz - Traunreut - Traunstein - Teisendorf, (ca. 120 km)

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Restaurant "MundArt" im Hotel Gut Edermann, Holzhausen 2 83317 Teisendorf, Telefon 08666 - 92 73 - 0 Fax: - 199, E-Mail: info@gut-edermann.de, www.gut-edermann.de, Warme Küche von 11.00 - 21.00 Uhr


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Unsere Empfehlung


Zum Abschluss eines leckeren Essens muss es einfach ein guter Espresso mit etwas Milchschaum sein und dazu eine kleine Nascherei wie die Quadratini von Loacker mit ihren knusprig-leichten Waffelblättern und den Schichten zart schmelzender Creme. Ein mundgerechter Leckerbissen in Würfelform, der jede Kaffeepause versüßt.

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Kulinarischer Tipp: Käfer Gut Kaltenbrunn


Gut Kaltenbrunn ist der Ort, an dem bayerische Lebensart, Tradition, Kultur und Genuss zusammentreffen. Einer der schönsten Plätze am Tegernsee begrüßt nun wieder seine Erholung und Kraft suchenden Gäste.

Am 25. Juni 2015 eröffnet Käfer auf Gut Kaltenbrunn den Königsbau samt Wirtsstube, Wittelsbacher Stube und Festsaal, das neu erbaute Salettl und den an den Seeterrassen gelegenen Familienbiergarten mit Selbstbedienung.

Gut Kaltenbrunn vereint herzliche Gastlichkeit und Genuss im Einklang mit den Jahreszeiten und den Produkten der Region, eingerahmt von der atemberaubenden Naturkulisse des Tegernsees und der ihn umgebenden Bergwelt. Hier kann man seine Seele baumeln und sich zugleich mit den kulinarischen Köstlichkeiten von Käfer Gut Kaltenbrunn verwöhnen lassen. Gastgeber sind die beiden Geschäftsführer Gabriele Frei und Andreas Schinharl, der zugleich auch Küchendirektor ist.

Traditionelle Metzgerkuchl, saisonale Gutsküche von einfach bis raffiniert und Angebote vom Grill bilden die Grundlage des Wirtshauses. Die wechselnden »Kaltenbrunn Menüs« zeigen die kreativen Leistungen des Küchendirektors Andreas Schinharl mit seiner zeitgemäßen Interpretationen sowie Weiterentwicklungen klassischer Gerichte der Alpen- und Regionenküche.



Eine phantasievolle Kaffeezeremonie mit Blechkuchen und liebevoller Patisserie mit zahlreichen liebeswerten Details lassen ein unvergessliches Erlebnis in einer einzigartigen Landschaft und in einem Jahrhunderte alten Ambiente entstehen. Die sorgfältig kuratierte Weinkarte, Kaltenbrunner Saftschorlen und ein Hacker-Pschorr Edelhell vom Holzfass vollenden das Genusserlebnis.

Den Biergarten als das zentrale Element bayerischer Lebenskultur wurde auf Gut Kaltenbrunn neu definiert: für noch mehr Genuss und Lebensfreude begrüßt auf den Uferterrassen unterhalb des Königsbaus ein neuer sympathischer Familienbiergarten mit Marktatmosphäre. Hier trifft das Ambiente eines bedienten Gastgarten auf das entspannte Flair, das man von einem Biergarten erwartet. Zur Wahl stehen eine Vielfalt kalter Speisen, vor allem in Gläsern angerichtet, um sich sein eigenes, abwechslungsreiches Picknick zusammen zu stellen.

Schaffen Sie sich Ihr Brotzeit-Erlebnis mit kulinarischen Entdeckungen und einer Vielzahl an erfrischenden Getränken und auch mit Hacker-Pschorr Edelhell aus dem Holzfass. Die Köche bereiten hier klassische warme Speisen individuell zu und halten die Wartezeiten kurz. Den auf Gut Kaltenbrunn zentralen Anspruch „mit Liebe und von Hand gemacht“ erfüllt man auch im Familienbiergarten mit Leben.

Grundsätzlich werden für alle Speisen nur hochwertige, vornehmlich regionale und saisonale Produkte verwendet, die man zu großen Teilen direkt von der Erzeugergemeinschaft Käfer Gut Kaltenbrunn bezieht.


Was zuvor geschah …

Im Jahr 15 v. Chr. nimmt die Geschichte von Gut Kaltenbrunn am Nordufer des Tegernsees ihren Anfang, als die Römer auf dem heutigen Burghügel einen Wachturm errichten. Um 750 lassen sich die Brüder Adalbert und Ottokar in einer kleinen Wehrburg, der Burg Ebertshausen, auf diesem Hügel nieder. Später gründen sie auf der Ostseite des Sees das Kloster Tegernsee. Dieses erwirbt 1217 die Burg samt Umgriff. Das Geschlecht der Ebertshauser ist vermutlich im Lauf des 13. Jahrhundert ausgestorben.

Ab 1411 bewirtschaftet eine Familie aus Kaltenpronn bei Schmerold über mehrere Generationen hinweg das in direkter Nachbarschaft zur Burg Ebertshausen gelegene Gut. Auf sie geht auch der bis heute gebräuchliche Name Kaltenbrunn zurück. Das Kloster Tegernsee kauft Gut Kaltenbrunn im Jahr 1711 zurück und betreibt eine Milchviehzucht.

Im Zuge der Säkularisation wechselt Gut Kaltenbrunn 1803 erneut den Besitzer, als es an den Jägerbauern aus Warngau verkauft wird. 1821 wird König Max I. Joseph Schlossherr in Tegernsee und erwirbt vier Jahre später Kaltenbrunn. Unter seiner Ägide entsteht eine große Meierei und erneut wird Viehzucht betrieben. Das Hauptgebäude entwickelt sich zu einem Ausflugsziel mit dem für diese Zeit typischen Hofgepränge.

Unter Herzog Ludwig Wilhelm erlebt Kaltenbrunn ab 1909 noch einmal eine landwirtschaftliche Blütezeit. Das Gut mit seinen Almen ist nun im ganzen Oberland bekannt. Die landwirtschaftliche Nutzung des Gutes wird 1960 endgültig aufgegeben, das Vieh verkauft. Die Tenne wird zur Reithalle ausgebaut und beherbergt einen Reitclub. Herzog Ludwig Wilhelm vererbt Kaltenbrunn 1968 an seinen Adoptivsohn Herzog Max, verbunden mit dem Wunsch, dass der Besitz in den Händen der Wittelsbacher bleiben möge. Nur sieben Jahre später erwirbt der Münchner Bauunternehmer Josef Schörghuber das Gut samt Umland, das bis heute im Besitz der Familie Schörghuber ist.

Ab Juni 2015 übernimmt der Münchner Gastronom Michael Käfer in mehreren Abschnitten den denkmalgeschützten Vierseithof mit einem umfangreichen Gastronomie-, Landwirtschafts-, Hofladen- und Veranstaltungsangebot.


Ausblick

Der zweite Bauabschnitt, der im Frühsommer 2016 fertiggestellt wird, umfasst Veranstaltungsräume im Rinderstall und Heustadl, Kaltenbrunner Hofladen sowie weitere Ladenflächen im Pferdestall. Zum gleichen Zeitpunkt steht dann auch der Innenhof von Gut Kaltenbrunn für Open Air-Veranstaltungen aller Art zur Verfügung. So will man mit Musikfesten, Opernaufführungen, Sportveranstaltungen und saisonale Märkten die Region rund um den Tegernsee bereichern.

Gut Kaltenbrunn, Kaltenbrunn 1, 87303 Gmund, Telefon 08022 18707-00, Email kontakt@kaefer-gut-kaltenbrunn.de, www.kaefer-gut-kaltenbrunn.de, Öffnungszeiten ab 25. Juni 2015 täglich von 11 Uhr bis 1 Uhr


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Kulinarischer Tipp: Der Kirchenwirt in Leogang


Egal ob der Gaumen nach einer Reise durch die Feinschmeckerei oder sich der Geist bei einem Glas Wein erholt – das älteste Wirtshaus des SalzburgerLandes vermittelt den Weg, den man schon 1326 eingeschlagen hat und nach wie vor vorantreibt: Ein Wirtshaus zu sein, dass Nachhaltigkeit und die damit verbundenen Werte mit Herzblut lebt.

Der Kirchenwirt wird bereits in fünfter Familiengeneration geführt – das Geschwisterpaar Barbara und Hans-Jörg Unterrainer haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Balanceakt zu wagen und das geschichtsträchtige Haus in der Zukunft ankommen zu lassen.

Als Mitglied der international bekannten Vereinigung „Jeunes Restaurateurs D‘ Europe“, mit viel Liebe zum Detail, herzlicher Gastfreundschaft und hoher Servicequalität wurde in dem modernisierten alten Gewölbe ein Rahmen geschaffen, der den Genuss auf dem Teller und im Glas noch bewusster erleben lässt. Es ist das einmalige Gesamtpaket, dass den Kirchenwirt in den letzten Jahren Auszeichnungen einbrachte: durch den Wirtshausführer Österreich: „Wirt des Jahres 2015“, „Weinwirt des Jahres – SalzburgerLand 2014“ oder aber auch die „Goldene Roulette Kugel 2012“ von Gault Millau.

Dabei darf das gelebte Konzept nie aus den Augen verloren werden: Gäste schätzen eine bewusst gelebte Küchenlinie mit heimischen Bio-Produkten, bei Weinen wird wieder viel Wert auf den Terroir-Charakter gelegt. Es ist ein einsetzender Trend, den der Kirchenwirt schon immer mitträgt und prägt. „Wir betreiben den Kirchenwirt mit Herzblut und dass sollen unsere Gäste auch spüren. Sie schätzen diesen Weg ebenso wie wir“, sagen die Geschwister.



Es ist ein Konzept, dass durch die historischen Mauern des Kirchenwirts getragen wird. Von den 17 neugestalteten Themenzimmern und Suiten, bis ins Kellergewölbe und zurück in den mit liebevoller Hand gestalteten Garten. Dieses Haus lädt ein, die Zeit nicht verstreichen zu lassen, sondern sie zu erleben.

Der Kirchenwirt in Leogang hat es geschafft, bewusst gelebte österreichische Tradition in eine moderne Zeit zu führen. Nun wurde das geschichtsträchtige Wirtshaus für die von A La Carte verliehene „Trophée Gourmet 2015“ in der Kategorie Gastro-Konzept nominiert.

Der KIRCHENWIRT seit 1326 Gourmetwirtshaus & Historisches Hotel, Geschwister Hans-Jörg Unterrainer & Barbara Kottke, Dorfmitte, A-5771 Leogang Nr.3, Telefon +43 (0)6583 8216, Fax  -59, Email: info@k1326.com, www.k1326.com

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Kulinarischer Tipp: Dorfwirtshaus D´ Feldwies beim Chiemsee

Foto: Chiemgau Tourismus

Das Dorfwirtshaus „d`Feldwies" beim Chiemsee ist ein Ort der traditionellen oberbayerischen Küche unter Verwendung von heimischen Produkten, ein Ort der gepflegten Biere, des ausgesuchten Weines, insbesondere jedoch der Begegnung, der Gemütlichkeit und ein kulinarischer Tipp am Chiemsee.

Am 18. Mai 2015 verliehen der Bayerische Brauerbund und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband die Goldene BierIdee 2015 an Herrn Wolfgang Gschwendner von der D`Feldwies Wirtshaus AG und an die Gemeinde Übersee-Feldwies. Mit dieser Auszeichnung würdigte die Jury deren Engagement um die Rettung des Dorfwirtshauses „d`Feldwies“ und die Bewahrung traditioneller bayerischer Wirtshauskultur.

Das Dorfwirtshaus war über Jahrhunderte in jeder Gemeinde gesellschaftlicher und kulinarischer Mittelpunkt. Im großen Saal wurden Taufen, Kommunion und Firmung, Hochzeiten und auch der Leichentrunk gefeiert. Die ortsansässigen Vereine erfüllten die Räumlichkeiten übers ganze Jahr mit Musikproben, Theateraufführungen und Weihnachtsfeiern. Und dann waren da noch die großen Feste, wie beispielsweise dieKirchweih, die über mehrere Tage gingen, weil sonst der Platz nicht ausgereicht hätte.

In der Stube traf man sich täglich zum Stammtisch, dem auch der Pfarrer und der Bürgermeister angehörten. Hier war das Zentrum der Dorfpolitik: wenn auch wichtige Geschäfte nicht hier abgeschlossen wurden, so musste man sie im Dorfwirtshaus zumindest noch begießen.

Auch in der Feldwies, dem Dorfwirtshaus in Übersee, war das fast 500 Jahre lang so. Doch an der Seele des Dorfes ist diese lange Zeit nicht spurlos vorübergegangen. Im Jahr 2003 stand der Gemeinderat vor einem Sanierungsplan für das Wirtshaus, der 2,6 Millionen Euro kosten sollte.

Der Feldwieser Wolfgang Gschwendner, dessen Vater 26 Jahre Bürgermeister der Gemeinde war, hatte die Idee. Die Gemeinde sollte das alte Gasthaus kaufen und die Renovierung in Eigenregie übernehmen. Das Geld für die Arbeiten sollte aus einer eigenen Aktiengesellschaft zur Rettung der Feldwies kommen, für die man Aktionäre gewinnen wollte.

Der ganze Ort Feldwies hat schließlich mitgemacht und neben dem Kapital auch 7500 Arbeitsstunden in den Wiederaufbau gesteckt. Herr Gschwendner fungierte nicht nur als Ideengeber, sondern war überzeugter Motor der gesamten Sanierungsarbeiten. Mit Tagen der offenen Tür wurden während der Bauphase neue Aktionäre in die Räumlichkeiten gelockt und mit der Authentizität der Wiederherstellung und Gschwendners Vision eines neuen Dorfmittelpunktes angesteckt.

Dazu kamen Fördergelder von der Städtebauförderung und Spenden von Bürgern und Vereinen, Trachtlern, Jägern, vom Theaterverein und von Handwerkern und Unternehmern, die alle großzügig gegeben haben.

Heute kommen alljährlich am Josefstag die Aktionäre zur Hauptversammlung und sind stolz auf ihr Wirtshaus, das äußerlich ein authentisches Schmuckstück bayerischer Wirtshauskultur und innen mit Leben erfüllt ist. Auf der Bühne im Saal findet moderne Kleinkunst und Traditionelles aus der Region statt. In der Wirtsstube gibt es traditionelle, schon fast vergessene oberbayerische Speisen zubereitet aus heimischen Produkten.

Zur Wirtshauskultur gehören natürlich auch der Bierausschank aus dem Holzfass und eine Wirtin, die ihre Gäste kennt und versteht. Durch sein Engagement und seine oberbayerische Hartnäckigkeit hat Gschwendners ganz nach dem Wahlspruch „Geht nicht - gibt’s nicht“ zusammen mit vielen Weggefährten und der Gemeinde den Feldwiesern das Grundrecht auf ein anständiges Gasthaus in der Dorfmitte wiedergegeben.

Das Dorfwirtshaus ist untrennbar mit der bayerischen Bierkultur verbunden. Mit viel persönlichem Einsatz und Mut haben alle Beteiligten dazu beigetragen, dass die Gemeinde Feldwies wieder ein Kommunikationszentrum und einen Ort der Begegnung und des Miteinanders hat.

Wirtin Beate Stang führt die traditionsreiche Dorfwirtschaft mit viel Einfühlungsvermögen, einem gastfreundlichen Team und ihrem Koch Andreas Hoy, einem Meister bayerischer Küche.

Wirtshaus D'Feldwies, Greimelstrasse 30, 83236 Übersee a. Chiemsee, Telefon 0 86 42-59 57 15, E-mail: kontakt@wirtshaus-dfeldwies.de, www.wirtshaus-dfeldwies.de


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Kulinarischer Tipp: Die Hofstub´n Amerang

Sie wollen gut, aber auch gesund essen und suchen ein Restaurant mit bester Jahreszeitenküche vor den Toren Münchens? Gemütlichkeit, aufmerksamen Service und eine einladende Speisekarte finden Sie in den Hofstub´n in Amerang, nur eine gute Autostunde entfernt östlich von München.

     
Chefkoch Athansios Angeloussis hat bei Spitzenkoch Marc Haeberlin gelernt und weiß, woher das Fleisch in seiner Küche kommt, wo das Gemüse gezogen  und der Saltat geernet wird. Das Wort Nachhaltigkeit ist hier in aller Munde.

Ein großer Teil des Angebots stammt aus eigener Produktion von dem nur wenige hundert Meter entfernten Gutshof Weng, wo die sehr seltenen Murnau - Werdenfelser Rinder auf safftigen Wiesen weiden.
    
   
Das Gut wird nach dem Grundsatz Respekt und Zuneigung vor Natur und Kreatur geführt. Im Gut gilt der Anspruch, dass alle Tiere, von den großen Vierbeinern, wozu auch noch die letzten frei grasenenden Wollschweine gehören, bis hin zu den Flußkrebsen ein gesundes und artgerechtes Leben führen.

Die Tiere werden nicht mit Getreide gemästet, sondern mit Gras und Heu gefüttert. Produkte, die nicht vom Hofgut stammen, wie die fangfrischen Chiemsee-Fische, kauf der Chefkoch bei Züchtern, Bauern und Fischern aus der direkten Umgebung ein.
   
   
Da alle Zutaten frisch geerntet, geschlachtet oder gefangen werden, findet der Gast auf der Speisekarte ein kleines, aber dafür ein umso ausgesuchteres Angebot aus bester Jahreszeitenküche.

Deshalb ist die Hofstub´n in den Wintermonaten geschlossen mit Ausnahme im Dezember. Im Advents- und Weihnachtsmonat überrascht die Hofstub´n mit Delikatessen, die im Spätsommer und Herbst eingekocht und geräuchert wurden.
   
   
Je nach Witterung sitzen die Gäste im blühenden Garten oder am offenen Kamin. Die Hofstub´n in Amerang ist ein Ort, an dem sich Familien und Freunde gern an einem Tisch setzen, wo man sich trifft, um nach alter Tradition den feinen Sonntagsbraten zu geniessen und dabei auch schon mal die Zeit zu vergessen.

Gekocht wird mit Liebe, Erfahrung und purer Leidenschaft, eine echte Besonderheit sind die Saucen mit exquisiten Aroma. Auch eine Brotzeit nach einem Spaziergang schmeckt hier.
   



Unser Fazit: Das Konzept aus Nachhaltigkeit, Gemütlichkeit und Genuss überzeugt in den Hofstub`n und der feine Sonntagsbraten ist köstlich.
     
Hofstub'n Amerang, Freiberger-Platz 2, 83123 Amerang, Telefon +49 (0)8075 9142284, Email info@hofstubn-amerang.de, www.hofstubn-amerang.de; Öffnungszeiten sind: Freitag ab 17:30 Uhr, Samstag und Sonntag Mittagessen ab 11:30 Uhr und Abendessen ab 17:30 Uhr


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Kulinarischer Tipp: Gourmet-Restaurant Usinga auf Gut Ising

Mit einer neuen Adresse für Feinschmecker wird das Chiemgau in Oberbayern bereichert. Als Mekka für die Geschmackssinne präsentiert Gut Ising am Chiemsee sein neues Gourmet-Restaurant Usinga mit seinen 18 Plätzen. Mit einer puristischen Fusionsküche und ausgewählten regionalen Produkten setzt Chef de Cuisine Roland Schön ganz auf Exklusivität und Liebe zum Genuss. 

Über seine Philosophie der Küche mit regionalen Produkten und internationalen Akzenten geht das „Usinga“ einen neuen Weg und setzt für die Region eigene Maßstäbe: Der Fisch wird von lokalen Chiemsee-Fischern angeliefert, das Fleisch stammt von Metzgereien und Landwirten aus dem Umland und sämtliche Backwaren werden in einer Bäckerei aus der direkten Umgebung produziert. Die regionalen Produkte verarbeitet Chef de Cuisine Roland Schön zu feinster Alpenkulinarik, die er wöchentlich neu und kreativ interpretiert. Dabei setzt er auf ungewöhnliche Farb- und Geschmackskombinationen. Je nach Verfügbarkeit und Saison bietet das „Usinga“ darüber hinaus internationale Delikatessen.

Für die Eröffnungsphase  bis Anfang November 2012 steht die Küche ganz im Zeichen des weißen Trüffels. Zu den Trüffel-Wochen im „Usinga“ werden Gäste aus ganz Bayern und dem Salzburger Land im benachbarten Österreich auf Gut Ising erwartet. Die Philosophie der Küche: Die Gäste stellen aus neun angebotenen Gerichten in sechs aufeinander abgestimmten Gängen ihr Menü individuell zusammen. Die passenden Weine empfiehlt dazu der Sommelier.

Christoph Leinberger, Hoteldirektor auf Gut Ising: „Frische Produkte aus der Region gehören zweifellos zu den Trümpfen, die wir mit unserem neuen Gourmet-Restaurant ausspielen. Das „Usinga“ verstehen wir als erste Adresse für Gäste aus der Region und Urlauber, die besondere Ansprüche an Küche und Keller stellen. Mit dem Gourmetstüberl erweitern wir nicht nur das Angebot an ausgewählten Restaurants auf Gut Ising. Mit dem „Usinga“ richten wir uns auch an ein Publikum, das die Region rund um den Chiemsee immer stärker als ausgewählte Destination für anspruchsvolle Feinschmecker wahrnimmt.“

Die Geschichte um den Namen des Gourmetstüberls geht auf eine römische Villa zurück, deren Reste im Jahr 1862 auf dem Gelände von Gut Ising gefunden wurden. Die filigranen Mosaiken, wertvollen Haushaltsgegenstände und das damals gefundene Wärmesystem geben Aufschluss darüber, wie prachtvoll die Villa einst ausgestattet war. Dem Fund und seiner Geschichte verpflichtet, entstand das Gourmetstüberl „Usinga“ in unmittelbarer Nähe der damaligen Fundstätte.

Nach den Worten von Christoph Leinberger kann der Gast auf Gut Ising nunmehr zwischen drei Restaurants wählen, die sich gegenseitig ergänzen. Neben dem Gourmetstüberl „Usinga“ verwöhnt das mehrfach ausgezeichnete à-la-carte Restaurant „Zum Goldenen Pflug“ seine Gäste mit traditionellen Gerichten aus der Region. Snacks und leichte Speisen werden in der St.-Georgs-Klause serviert.

Weitere Informationen unter www.gut-ising.de oder unter Telefon 08667 790.